Mrz 22 2010

Liebet eure Nächsten

Published by admin at 23:14 under Allgemein, LandLeute

kirche_kindergarten

 

Zum aktuellen Thema hier ein weiterer Leserbrief, welcher im Wann & Wo von Sonntag, 22. 03. 10 erschien aufgrund des enttäuschenden “Hirtenbriefs” des aktuellen Pontifex Maximus:

 

achtung_pope

Dass sog. „Geistliche“ mit kleinen Kindern ins Bett gehen und dass die Weltöffentlichkeit nur zu sieht resp. immer noch weg sieht, ist äußerst bedenklich. Nur die Austrittszahlen zeigen, dass zum Glück immer mehr aufwachen und aus diesem kranken, totalitären und faschistischen Sektentum aussteigen. Ich selbst gehöre auch zu denen, die aufgewacht sind. Vor ein paar Jahren habe ich noch als Katechet im Kanton St. Gallen in einer Kirchgemeinde unterrichtet. Als ich dort begann, wurde mir gesagt, dass ich eine schwierige Aufgabe gewählt hätte, da unlängst der örtliche Pfarrer Kinder und Jugendliche sexuell missbraucht hätte. Das Vertrauen der Eltern war dementsprechend groß. Ich selbst erinnere mich an meinen eigenen Reli-Unterricht, der für mich traumatisch war. Damals standen Kopfnüsse und Ohrfeigen bzw. an den Ohren oder Haaren ziehen von Pfarrer und Lehrer an der Tagesordnung. Ich habe auch das jetzige Oberhaupt der kath. Kirche, Herrn Ratzinger, persönlich kennen gelernt. Damals hatte er noch das Amt der Glaubenskongregation inne. Sein Auftritt war sehr enttäuschend und äußerst resepektlos. Ich bin froh, dass ich ausgetreten bin, auch wenn dies einige Zeit brauchte und bedeutete, meine Missio Canonica zu verlieren. Das Unterrichten hat mir nämlich immer sehr viel Freude bereitet. Ich bin aus ethisch-moralischen Gründen ausgetreten und weil ich die Lehre resp. Leere der Kirche mit meinem Herzen und Gewissen nicht länger vertreten konnte. Denn die Geschichte der Kirche ist die schlimmste die jemals geschrieben wurde. Es geht dabei rein um Macht und Gewalt! Abertausende unschuldiger Menschen hat die „Hure Babylons“ auf dem Gewissen durch Inquisition, Hexenverbrennung, Kreuzzügen, Hauptschuld am Holocaust/Shoah wo kein Papst jemals einen einzigen Juden gerettet hat und Hitler unterstützt wie heute die faschistische Lehre des Islam. Die Irrlehren der Kirche haben bei mir eine große Leere hinterlassen, mir von Kleinauf schlechtes Gewissen, Angst und Schuld einzureden versucht – Bußfeiern waren stets Albträume. Das Evangelium nach Rom hat nichts mit göttlicher Liebe oder Nächstenliebe gemeinsam. Es ist voll von Irrtümer, Aberglauben und Verfälschungen. www.kirchenaustritt.at

 

Daniel Debortoli,

Feldkirch

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