Apr 21 2010
Archive for April, 2010
Apr 20 2010
Palästinenserstaat in Israel

Dieser Leserbrief wurde im Wann & Wo am Sonntag, 11. April veröffentlicht und stammt von Heinz Hartmann aus Feldkirch:
Eine sehr bedenkliche Entwicklung für den Staat Israel, nach dem Treffen zwischen Palästinenserpräsident Mahmud Abbas mit US-Gesandtem George Mitchell kürzlich in Jordanien, sprach Abbas plötzlich einmal auch vom “Recht auf Widerstand” der Palästinenser gegen Israel!
Offensichtlich will US-Präsident Obama mit allen Mitteln einen palästinensischen Staat in Israel haben. Ein fremder Staat in einem rechtmäßigen demokratischen Staat Israel, das kann doch wirklich nicht sein!
Dann könnte man ja auch z.B. in jedem anderen demokratischen Staat in Europa, einen x-beliebigen militanten Aggressor durch massenhafte Unterwanderung als eigenen Staat im Staat installieren, und - wenn es sein muss - mit Gewalt erzwingen?
Also, so geht das nicht! Israel ist rechtmäßger Besitzer seines Landes Israel und zudem Groß-Israel. Israel hat dieselben Rechte wie jeder andere demokratische Staat der Welt auch. Dass man Israel vorwiegend immer als Schuldigen sehen will, ist völlig absurd und entspricht tausender Lügen, die weltweit von Schurken verbreitet wurden. Israel hat aber immer noch Freunde auf der Welt, die eine völlig andere Perspektive vertreten. Israels Feinde, die ihre Vernichtung des Staates Israel auf ihre Fahnen schreiben und sie fordern, werden auch niemals anderer Menschen Freunde sein.
Noch eines ist zu sagen: Aus biblischer sicht ist noch jedes Volk, das sich rühmt, Israel zu zerstören, selbst zerstört worden, das wird in der Geschichte bestätigt. Israels Gott sagt: Er wacht selbst über Israel! In diesem Sinne: Solidarität für Israel!”

Apr 20 2010
Happy Birthday: 62 Jahre Israel
“Wir sind nicht durch Zufall hier. Wir sind hier, weil das unser Land ist. Wir sind zurückgekehrt in unser Land, in unsere Stadt Jerusalem - denn das ist unser Land, das ist unsere Stadt.” Das erklärte Israels Premierminister Benjamin Netanjahu in einer Stellungnahme anlässlich des 62. Unabhängigkeitstags des jüdischen Staates.
Der “Jom Ha´Atzmaut” stelle für das jüdische Volk ein doppeltes Wunder dar, heißt es in der Erklärung Netanjahus weiter. Der Premier betonte in seiner Stellungnahme das, was er auch als Grußwort zum Unabhängigkeitstag an die jüdischen Gemeinden in der Diaspora geschrieben hatte: “Das erste Wunder ist die Wiederherstellung der jüdischen Souveränität. Ich kenne kein anderes Beispiel in der Geschichte der Nationen, bei dem ein zerstreutes, so gut wie dem Tod überlassenes Volk in der Lage war, sein nationales Leben wieder zu behaupten. Das zweite Wunder ist das, was wir seit der Gründung des jüdischen Staates geleistet haben. Israel ist dabei, eine regionale Wirtschaftsmacht und eine der weltweit führenden Technologiemächte zu werden … Dieses doppelte Wunder ist ein Zeugnis der Lebenskraft des jüdischen Volkes. Es ist ein Zeugnis der tiefen Quellen der Hoffnung, die wir in uns tragen, und der tiefen Verbindung, die wir sowohl zu unserer Verga! ngenheit als auch zu unserer Zukunft haben. Diese beiden Wunder, die bereits geschehen sind, sind nur der Anfang. Wenn wir zusammenstehen, wenn wir unserem gemeinsamen Schicksal verpflichtet bleiben, gibt es nichts, was wir nicht erreichen können.“

Die Feierlichkeiten zum 62. Geburtstag des Staates hatten am Montagabend mit einer staatlichen Feier auf dem Herzlberg in Jerusalem begonnen. Sie stehen in diesem Jahr ganz im Zeichen von Theodor Herzl. Am 2. Mai wird der 150. Geburtstag des Begründers des modernen Zionismus gefeiert. Die diesjährige staatliche Zeremonie stand unter dem Motto Herzls: “Wenn Du es willst, ist es kein Traum.”
Apr 20 2010
Das Herz unseres Herzens

Jerusalem sollte die geistliche Hauptstadt des jüdischen Volkes bleiben. Dies fordert der Auschwitz-Überlebende und Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel in einer Anzeige, die in zwei führenden Zeitungen in den USA veröffentlicht wurde.
Die Annonce steht unter der Überschrift “Für Jerusalem”. Sie erschien am Freitag in der “Washington Post” und im “Wall Street Journal”. Wiesel weist darauf hin, dass Jerusalem in der Hebräischen Bibel oft erwähnt werde, im Koran hingegen kein einziges Mal. “Es gehört dem jüdischen Volk und ist viel mehr als eine Stadt, es ist das, was die Juden in einer Weise miteinander verbindet, die schwer zu erklären bleibt”, schreibt der Friedensnobelpreisträger. “Wenn ein Jude Jerusalem zum ersten Mal besucht, ist es nicht das erste Mal; es ist eine Heimkehr.” Heute dürften Juden, Christen und Muslime überall in der Stadt Häuser bauen. Er riet dazu, Verhandlungen über Jerusalem ans Ende der israelisch-palästinensischen Friedensgespräche zu verschieben.
Wie die Tageszeitung “Jediot Aharonot” berichtet, hatte Israels Premier Benjamin Netanjahu den Holocaust-Überlebenden um Unterstützung gebeten. Anlass war die Forderung von US-Präsident Barack Obama, die Bautätigkeit in Ostjerusalem einzustellen. Wiesel wurde infolge der Veröffentlichung zu einem Treffen ins Weiße Haus geladen.

Die vollständige Anzeige in deutscher Übersetzung
Apr 12 2010
Jom HaShoah
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Yisrael begeht seinen Holocaustgedenktag im Schatten fast täglicher Drohungen aus dem Iran, vernichtet und ausgelöscht zu werden. Zeitgleich wird eine erhebliche Zunahme antisemitischer Gewaltakte in aller Welt registriert - mehr als je zuvor seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Und in Israel selbst sterben die letzten Zeitzeugen, verarmt, krank und mittellos, weil Hilfsgelder und Zuschüsse in dunklen Kanälen versickern.
Am Sonntagabend entzündeten sechs achtzigjährige Holocaust-Überlebenden auf dem “Platz des Aufstandes im Warschauer Ghetto” in Yad Vashem im Beisein der gesamten Staatsspitze sechs Fackeln. Diese symbolisierten die sechs Millionen ermordeten Juden in der Zeit des Nationalsozialismus. In wenigen einprägsamen Worten erzählten die alten und gebrechlichen Menschen ihr Schicksal. Unter tausenden Toten hatte einer von ihnen die frisch erschossene Leiche seines Vaters entdeckt, mit einem Zettel in der geschlossenen Faust. “Sagt meinem Sohn, falls er lebt, dass er meinen Tod rächen soll.”
Ein anderer Überlebender stellt seinen Enkel in israelischer Soldatenuniform vor: “Niemals wieder wird sich das jüdische Volk wehrlos abschlachten lassen.” Das gleiche Motiv schnitt Regierungschef Benjamin Netanjahu in seiner Rede an, nachdem er seine Teilnahme an dem! von Präsident Barack Obama einberufenen “nuklearen Sicherheitsgipfel” abgesagt hatte. Der israelische Premierminister wies darauf hin, dass Israel der einzige Staat sei, dessen pure Existenz mit täglichen Drohungen in Frage gestellt werde. Speziell der Iran arbeite daran, “erneut sechs Millionen Juden zu ermorden. Aber Israel weiß sich zu verteidigen”. (Quelle: Israelnetz)
Apr 07 2010
Mörsergranaten auf IL-Boden

Sechs im Gazastreifen auf Israel abgefeuerte Mörsergranaten sind heute auf palästinensischem Gebiet nieder gegangen. Sechs Bewohner des Gazastreifens wurden verletzt, einer von ihnen schwer, berichten palästinensische Quellen. Die Granaten zielten auf die Eschkol-Region in der westlichen Negevwüste, landeten jedoch im Gazastreifen. Eine von ihnen traf ein Haus in Beit Hanoun. Vor zwei Tagen hatte die Terrorgruppe Islamischer Dschihad angekündigt, ihre Raketenangriffe auf Israel einstellen zu wollen. Letzten Sonntag war eine Kassam-Rakete auf israelischem Gebiet nieder gegangen, ohne Schäden anzurichten. Zuvor hatte die Hamas-Terrororganisation auf russischen Druck hin erklärt, das Raketenfeuer bremsen zu wollen. Am Wochenende hatte sich auch heraus gestellt, dass ein fünfzehnjähriger Palästinenser nicht vor einer Woche von israelischen Soldaten am Grenzzaun zum Gazastreifen erschossen worden war, sondern mehrere Tage in einem Schmugglertunnel nach Ägypten feststeckte. Am Freitag kehrte der Jugendliche wohlbehalten zu seiner Familie im Gazastreifen zurück. (Quelle: www.icej.org)
