Archive for Mai, 2010

Mai 31 2010

Erdogan’s pure Provokation

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hamastan

JERUSALEM / GAZA (inn) - Mehr als 15, gemäß anderen Quellen 19, Tote unter den propalästinensischen Aktivisten auf der aus sechs Schiffen bestehenden Flotte von Blockadebrechern, dutzende Verletzte, darunter auch zehn israelische Marinesoldaten: Stunden nach dem Überfall auf die Schiffe gegen fünf Uhr morgens herrscht immer noch Unklarheit über die Vorgänge. Die internationalen Blockadebrecher befanden sich auf dem Weg zum Gazastreifen.

In der Nacht, früher als die rund 600 Demonstranten auf den Schiffen aus der Türkei, Griechenland und anderen Ländern erwartet hatten, näherten sich ihnen Kriegsschiffe der israelischen Marine. Die Kapitäne der Schiffe des Konvois “Befreit Gaza” wurden aufgefordert, abzudrehen und sich nicht in das gesperrte “Kriegsgebiet” hineinzubegeben. Als der Kapitän des türkischen Schiffes “Mavi Marmara” mit rund 500 Aktivisten an Bord “negativ, negativ” antwortete, kam der Befehl zum gewaltsamen Entern des Konvois. Hunderte israelische Soldaten erklommen die kleineren Boote mit Leitern, während andere von Hubschraubern abgeseilt wurden.

“Völlig überrascht von Gewalt der Friedensaktivisten”

Nach israelischen Darstellungen hätten sich die Demonstranten mit “langen Messern” und anderen “Waffen” auf die Soldaten gestürzt und versucht, sie zu lynchen. “Wir begegneten einer beispiellosen Gewalt von Seiten dieser sogenannten Friedensaktivisten, die wohl eher als Semi-Terroristen bezeichnet werden müssten”, sagte Avi Benijahu, der oberste israelische Militärsprecher.

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Mai 31 2010

Eurovision Songcontest politisch?

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Null Punkte aus Israel für Deutschland….und umgekehrt!!!

israel10 deutschland10

OSLO (inn) - In Deutschland kennt der Jubel nach dem eindeutigen Erfolg für Lena Meyer-Landrut beim “Eurovision Song Contest” keine Grenzen. Im Internet sorgt trotz des deutlichen Erfolges die Bewertung Israels für die deutsche Sympathieträgerin für Diskussionsstoff. Die null Punkte aus Israel lassen die Emotionen hochkochen.

“Eurovision Song Contest in Oslo, kurz nach Mitternacht: Lena Meyer-Landrut liegt mit 60 Punkten Vorsprung bereits weit vorne. Dann die Wertung aus Israel - null Punkte für Deutschland. Das erdreisten sich ansonsten nur noch Georgien, Armenien und Moldawien. Die deutsche Volksseele kocht.” So führt ein gewisser Jörg Marx, ein freier Journalist und Kommunikationsberater, in seinen Internet-Blog am Sonntag ein.

Die Reaktionen darauf lesen sich wie ein Repertoire antisemitischer Gefühlsausbrüche: “Und von den Drecksjuden aus Israel war wie immer auch nichts zu erwarten! Und da soll mir einer sagen, dass der Krieg und die Politik keine Rolle beim Song Contest spielen!!!”, so ein Daniel Göbel. Sebastian Stochdreher meint: “Juden, looool. Billiger gehts nicht, ihr Naziverfickten Kindermörder. Falsches Politikland! Null Punkte aber Milliarden von uns Kindern kassieren.” Oder: “Und wir bauen den Juden in Berlin ein Denkmal. Israel 0 Punkte.”

“Nicht alles auf die (Nazi)Goldwaage legen”

“KleinerMensch” schreibt: “Die Juden sind halt nachtragend. OK kann ich auch irgendwie verstehen, aber es ist doch nicht unsere Schuld.” “Die Juden sind immer noch pissig, wegen damals.” – “Ja, die Juden vergessen uns das nie.” “Israel haßt uns immer noch – man kann es den Juden nicht verübeln.”

Ein gewisser “Yellow-Robin” bringt die Diskussion auf den Punkt: “Ich bin ein absoluter Gegner von derartigen Kommentaren. Und dass da jede Menge Politik mitspielt, war doch schon immer so. Schaut euch doch mal an, wer wem viele Punkte gegeben hat! Weißrussland und Zypern zum Beispiel. Wir haben von unseren Nachbarn ja auch ne Menge Punkte gekriegt. Und wir haben der Türkei eine Menge Punkte gegeben. Alles Politik. Musikgeschmack ist da eher zweitrangig, wie man ja an Griechenland sieht (furchtbare Show und überhaupt nicht passend – finde ich zumindest). Also – cool bleiben und nicht alles auf die (Nazi)Goldwaage legen. Get over it. Wir haben gewonnen, was wollt ihr denn mehr?”

Tatsache ist, dass Deutschland nicht nur bei dem diesjährigen Contest keinen einzigen Punkt an Israel gegeben hat, sondern auch bei früheren Wettbewerben, als Israel als Sieger von der Bühne gegangen ist. Tatsache ist auch, dass noch andere Länder wie etwa Weißrussland ebenfalls keine Punkte für Deutschland gaben. Abschließend noch eine Anmerkung in dem Blog: “Liebe Antisemiten, möge das Internet eure Einträge niemals vergessen.” Der israelische Sängers Harel Skaat landet im Finale mit seinem Beitrag “Milim” mit 71 Punkten auf Rang 14.

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Mai 17 2010

Palästinenserstaat in Israel

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hamastine

Dieser Leserbrief wurde von Pfr. Eberhard Amann aus St. Gallenkirch Am 16. Mai 2010 im Wann&Wo veröffentlicht:

Das Land Kanaan hat Gott den Nachkommen Abrahams und speziell seinem Sohn Isaak übereignet und im Sinaibund bestätigt.

Die Weltmächte, die - einem Wolfsrudel gleich - über das gelobte Land herfielen, sind von der Bildfläche verschwunden: die Philister, die gypter, die Syrer, Babylon, das Juda erstmals in die Verbannung trieb, die Hellenen, die den Tempel mit Schweineopfern entzweihten, die Römer, die auch den zweiten Tempel zerstörten und die Juden in alle Welt (Diaspora) zerstreuten, die fränkischen Kreuzritter, die Fatimiden, die das Grab Christi zerstörten, die Osmanen, die das heilige Land veröden ließen, der englische Imperialismus, der den Titel “Palästina” aus Kaiser Hadrians Zeiten wieder auf das Tapet brachte. Die Juden, ihrer Sünden wegen aus ihrer Heimat vertrieben, hat Gott seinen Versprechungen gemäß in unseren Tagen aus 140 Ländern, in denen sie nie heimisch werden konnten, zurück geholt und die verfallene Hütte Davids wieder aubauen lassen.

Der Palästinenserstaat gemäß dem UNO-Teilungsplan wurde nicht errichtet, der Internationalisierung Jerusalems nicht zugestimmt. Statt dessen fielen fünf arabische Armeen in das heilige Land ein, um das Pflänzchen Israel zu zerstampfen. Niemand regte sich auf, als Jordanien Samaria und Judäa anektierte, das uralte jüdische Vietel samt allen Synagogen zerstörte, die Gräber entweihte, den Zugang zum Heiligtum Israels, zur “Klagemauer” (Ha-Kotel) verwehrte.

In fünf Notwehrkriegen, drei Palästinenseraufständen (Intifadas genannt, Anm.), und andauerernden Terrorüberfällen musste sich Israel seiner Haut wehren. Es schloss Frieden mit Jordanien und Ägypten, gab den Sinai zurück, versuchte - leider vergeblich - einen Vergleich mit dem von der PLO und der Hisbollah unterwanderten Libanon. Die Osloverträge blieben Papier, die Politik “Land für Frieden” ist gescheitert.

Die Räumung des Gazastreifens wurde mit einem Raketenhagel quitiert. Auch der Vatikan kann einen Palästinenserstaat nicht gesund beten. Das heilige Land wird der Wetterwinkel und Juda das Schwarze Schaf der Menschheitsherde bleiben. Auch die Wirtschaftskrise wird ihm in die Schuhe geschoben. Der Antisemitismus der Christlichsozialen währt bis zum Endkampf, da alle Völker,die USA voran, sich aufmachen, um diesen Laststein Gottes zu beseitigen. Dann erst wird der Herr wieder kommen mit großer Macht und Herrlichkeit.

Bis dahin gilt das Bibelwort: “Wer Israel angreift, tastet seinen eigenen Augapfel an”, dh. er wird mit Blindheit geschlagen.

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Mai 15 2010

Zuflucht auf Raten

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Liechtensteiner Vater mit Sohn

LIECHTENSTEIN UND DIE JUDEN. Seit Mittwoch widmet sich eine Ausstellung im Küefer-Martis-Huus dem Thema „Liechtenstein und die Juden“ und beleuchtet Aspekte der jüdischen Geschichte Liechtensteins besonders während der Zeit des Holocaust.

Nur wenigen ist bekannt, dass in der Liechtensteinischen Landesgeschichte auch einige Kapitel mit jüdischer Geschichte eine Rolle spielen. Bereits im 17. Jh. Suchten und fanden jüdische Menschen in einzelnen Orten des Fürstentums Zuflucht. Dass sich am Eschnerberg sogar eine Jüdische Gemeinde etablieren konnte, wenn dies auch nur von recht kurzer Dauer war, ist weitläufig unbekannt. Hundert Jahre später, als Juden aus Sulz vertrieben wurden, konnten zahlreiche jüdische Familien im Fürstentum aufgenommen werden.

Vor allem in den 30er Jahren hofften zahlreiche Juden im kleinen Fürstentum Zuflucht und Schutz vor der Verfolgung der Nazis finden zu können. Doch leider war dies nur wenigen und nur gegen hohe finanzielle oder andersweitige Auflagen wie der Gründung einer Fabrik und der Schaffung von Arbeitsplätzen vorbehalten.

„Anlaß für diese Ausstellung war Fritz Baum, welcher die Idee dafür hatte und an uns herangetreten ist, im kleinen Gemeindemuseum auszustellen. Da ich lange im Jüdischen Museum in Hohenems gearbeitet habe, war dies ein glücklicher Zufall. Wir haben lange recherchiert, denn es gibt nicht allzu viel.“ So Dr. Johannes Inama, Leiter des Kuefer-Martis-Huus.

Die Ausstellung, welche noch bis zum 6. Februar 2011 dauert, versucht anhand von Bildern und Dokumenten sowie Einzelschicksalen einen Einblick in dieses bislang unbekannte Kapitel der Liechtensteinischen Landesgeschichte zu geben. Mit Realien gefüllte Koffer dienen als Stilelemente und ziehen sich wie ein roter Faden durch die Ausstellung. Der inhaltliche Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem 20. Jahrhundert und somit auf Geschichten von Diskriminierung, Verfolgung, Flucht und Vertreibung. Videointerviews mit Zeitzeugen sowie heute in Liechtenstein lebenden jüdischen Menschen stellen darüber hinaus unterschiedliche Familiengeschichten und Einstellungen vor.

Das "rote J" als Diffamierung Vertreibung der Juden

Die Ausstellung wurde in Kooperation des Vereins der Liechtensteiner Freunde von Yad Vashem und dem Jüdischen Museum Hohenems konzipiert und durchgeführt. Außerdem bietet ein abwechslungsreiches Begleitprogramm mit Vorträgen, Gesprächsabenden sowie Filmvorführungen die Möglichkeit, sich in einzelne Aspekte des Themas zu vertiefen.

Kuefer-Martis-Huus, Giessenstraße 14, FL-9491 Ruggell. Öffnungszeiten: Freitag und Samstag von 14 bis 17 Uhr, Sonntag von 13 bis 17 Uhr und nach Voranmeldung (E-Mail: kmh@adon.li oder Tel. 00423-3711266).

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