Mrz
29
2011

Von Abd al-Katif al-Mulhim
Erstmals traf ich Palästinenser, als ich in der saudi-arabischen Provinz al-Hasa in die erste Klasse ging. Sie waren von der Grundschule bis zum Gymnasium die Lehrer, die ich am liebsten mochte, die moralischsten und vernünftigsten.
Als ich zwischen 1975 und 1979 an der amerikanischen Marineakademie SUNY studierte, las ich viele Bücher über Palästinenser, Araber und Israelis und jeden Artikel, der über die vielen Gelegenheiten veröffentlicht wurde, die die Palästinenser zur Lösung ihres Problems verpassten, vor allem beim Camp-David-Abkommen zwischen Ägypten und Israel. Ich las auch über das Leben der Palästinenser in den USA und anderswo und traf sie. Sie haben Erfolg in jedem Bereich, in dem sie tätig sind. Währenddessen befinden sich die arabischen Staaten in der unteren Hälfte der Rankings zu Erziehung und Entwicklung, und ich frage mich immer wieder: Was wäre geschehen, wenn die Palästinenser und die Araber sich am 14 Mai 1948 mit der Anwesenheit Israels abgefunden und sein Existenzrecht anerkannt hätten? Wäre die arabische Welt stabiler, demokratischer und fortschrittlicher geworden?

Wenn die Araber Israel 1948 anerkannt hätten, wären die Palästinenser von den hohlen Versprechungen der arabischen Despoten befreit worden, die immer wieder sagten, die Flüchtlinge würden in ihre Häuser zurückkehren und Israel ins Meer geworfen. Einige der arabischen Führer missbrauchten die Palästinenser für ihre Ziele, um ihr eigenes Volk zu unterdrücken und an der Macht zu Continue Reading »
Mrz
23
2011
MEMORIAL SERVICE FOR THE VICTIMS OF THE MASSACRE IN ITAMAR
Ruth Fogel (35), Udi Fogel (36.5), Elad (4), Yoav (11), Hadas (3 months) 
Mrz
09
2011

PARIS (inn) - Der französische Dokumentarfilm “Shoa” von Regisseur Claude Lanzmann ist erstmals in die Sprachen Arabisch, Türkisch und Farsi übersetzt worden. Das neunstündige Werk ist nun seit Montag auf zwei Satellitensendern im Iran zu sehen, die von Kalifornien aus senden.
In dem Dokumentarfilm aus dem Jahr 1985 kommen zahlreiche Zeitzeugen zu Wort. Nun haben erstmals auch Iraner die Möglichkeit, den Film zu sehen. Die Fernsehstationen “Pars TV” und “Channel One” zeigen ihn auf Farsi in 50-minütigen Folgen, fünfmal pro Woche. Satellitenschüsseln seien im Iran zwar verboten, allerdings würden Verstöße nur selten verfolgt, heißt es der Tageszeitung “Jerusalem Post” zufolge.
Continue Reading »
Mrz
03
2011
Die Hamas hat geschworen, jeglichen Holocaust-Unterricht an den Schulen der UNRWA im Gaza-Streifen zu verhindern. Die Hamas-Regierung sagte, das diesbezügliche Vorhaben des UN-Flüchtlingshilfswerks sei gegen die Interessen der Palästinenser und würde ihre Kultur verletzen.
„Dies ist ein Versuch, uns die Kultur der Normalisierung mit der Besatzung aufzuzwingen“ heißt es in einer Erklärung des Kultusministeriums im Gaza-Streifen. „Sie wollen, dass wir die Geschichten und Lügen akzeptieren, damit sie Sympathie gewinnen.“
Auch Zakariya al-Agha, ein hochrangiger Fatah-Offizieller im Gaza-Streifen und Leiter der dortigen PLO-„Flüchtlingsabteilung“, sagte, er sei gegen Holocaust-Unterricht an palästinensischen Schulen.
Selbst aus dem Westjordanland sind ähnliche Stimmen zu vernehmen. Dort attackierte der Fatah-Vertreter Salah al-Wadiyeh die Pläne der UNRWA und bezeichnete den Holocaust als „große Lüge“.

(The Jerusalem Post, 02.03.11)